Zur Person
Margrit Schriber wurde 1939 in Luzern als Tochter eines Wunderheilers geboren.
Sie wuchs auf in Brunnen und Küssnacht am Rigi. Bankangestellte, Buchhalterin,
Mannequin und Fotomodel waren Umwege zu dem von Anfang an gesetzten Ziel:
Schriftstellerin zu werden. Sie lebt in Zofingen und in der französischen
Dordogne und ist Mitglied bei Autorinnen und Autoren der Schweiz, im
Deutsch-Schweizer PEN und bei Pro Litteris Schweiz.
Über das Schreiben
Ich frage nach dem Sinn meines viel zu kurzen Tags. Hoffnungen stossen an Grenzen. Grosse Entwürfe
zerschellen an Unfähigkeiten und Zwängen. Das Angehäufte zerrieselt. Unsere Macht, unser Gesicht,
unser Name und unser Werk? Asche im Wind. Unsere Spur verliert sich.
Schreiben lässt mich meine Rolle als Sandkorn vergessen. Ich kann meine Existenz vervielfältigen
und die Zeit durchmessen. Schreibend lebe ich tausend Leben. Und mein viel zu kurzer Tag wird lang.
Publikationen (Auswahl):
- Kartenhaus, Roman, Huber-Verlag, Frauenfeld, 1978
- Muschelgarten, Roman, Nagel & Kimche, Zürich, 1984
- Das Lachen der Hexe, Roman, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 2006
- Die falsche Herrin, Roman, Verlag Nagel & Kimche, Zürich, 2008
- Die hässlichste Frau der Welt, Roman, Verlag Nagel & Kimche Zürich, 2009
- Das zweitbeste Glück, Roman, Nagel & Kimche, Zürich, 2011
Preise und Auszeichnungen:
- Werkjahre Kuratorium zur Förderung des kulturellen Lebens im Kanton Aargau 1977, 1980, 1984, 1992, 1997
- Anerkennungspreis Schillerstiftung 1977
- Luzerner Gastpreis 1977
- Ehrengabe Stadt Zürich 1985, 1987
- Förderungsbeitrag Koch Bernerstiftung 1986
- Werkjahr Pro Helvetia (zuletzt 2006)
- Aargauer Literaturpreis 1998
- Werkbeitrag Pro Helvetia 2006