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Die
Autorin über ihren Roman „Die falsche Herrin“:
„Das Unerhörte dieses
historisch aktenkundigen Falls ist, dass eine niedrig Geborene sich von
ihrem Waschzuber erhebt und in einen besseren Stand begibt. Und dies gegen
die seit Jahrhunderten geltende Weltanschauung. Es gelingt ihr dank ihrem
unbändigen Willen, ihrer überragenden Intelligenz, ihrer unbeirrbaren
Lebenskraft, ihrem Zauber und inneren Feuer. Die „Bitzenin“ wie man sie
nennt, macht somit den ersten Schritt in eine neue Zeit hinein. In die
Aufklärung, den Anbruch einer Epoche von persönlicher Selbstbestimmung.
Anna Maria Inderbitzin
hob den Fuss aus ihrem Waschzuber in unsere Zeit hinein.„
Die falsche Herrin
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Frankreich im Jahre 1724. In Lumpen gehüllt und des
Französischen nicht mächtig, klopft die Achtzehnjährige, wegen
Diebstahls verurteilte Waise Anna Maria Inderbitzin bei einer
wohlhabenden Adelsfamilie an. Und sie gibt, durch genaue Beobachtung
geschult, eine wahrhaft meisterliche Vorstellung. Sie wird als
verirrte Tochter aus angesehenem Hause aufgenommen, gepflegt und in die
besten Kreise eingeführt. Aber die ehrgeizige junge Frau will mehr: Ins
Zentrum der Welt, an den Hof in Versailles. Kurz bevor sie ihr Ziel
erreicht, wird sie entlarvt, nach Schwyz geschleppt und zum Tode
verurteilt. Da taucht überraschend ein junger deutscher Gerber auf, der
sie vom Galgen weg zu ehelichen begehrt, wie es ein altes Gesetz
erlaubt. Die Protokolle des Prozesses sind ein sensationeller
Archivfund; Margrit Schriber hat den Stoff zu einem wunderbaren Roman
über eine unzeitgemässe junge Rebellin verwoben.
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Rezensionen des
Romans
Zusammenfassung der Pressestimmen >
Beatrice
Eichmann-Leutenegger in der NZZ vom
10. Apr. 2008 >
Corinne Remund
in den
Aarauer Nachrichten
vom 29. Nov. 2007 >
Claire Lussac-Francois vom Goethe-Institut
Bordeaux >
Dr.H.Boxler
am 2. Feb. 2008 >
Daniel Annen im Bote der Urschweiz vom 8. März 2008 >
Urs Bugmann in der NLZ vom 8. März 2008 >
Daniela Bellandi in der NSZ vom 13. März
2008 >
Martina Clavadetscher im Bote der Urschweiz vom
20. März
2008 >
Marco Guetg in der Osterausgabe der
Aargauer Zeitung 2008 >
Bruno Fuchs in der Zürcher Landzeitung vom
25. März 2008 >
Bericht zur Lesung in Uzwil vom
22. Mai 2008 >
Frankfurter Allgemeine Zeitung "Doku-Fiction
der feinern Art" >
Alexandra Kedves in der FAZ vom 07.Juli
2008 >
Arndt Stroscher in LovelyBooks > |






(Foto Yvonne Böhler)
(Foto Daniela Bellandi)
(Foto Martina Clavadetscher)
(Foto Andrè Albrecht)




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