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Überarbeitet 2009-08-28

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Neu aufgelegt: DAS KARTENHAUS  (Roman)

am 26. Nov. 2008

Neu erschienen: DIE HÄSSLICHSTE FRAU DER WELT  (Roman)

am 17. Aug.2009

 

Die hässlichste Frau der Welt

Julia Pastrana, „die größte Attraktion aller Zeiten“ und „die hässlichste Frau der Welt“, wie ihr Impresario und späterer Ehemann Theodore Lent sie auf den Plakaten zu seiner Sideshow bewarb.

 

Ein Grab für Julia Pastrana: Petition ans Norwegische Königshaus


Montcaret, 15. April 2009

Die riesigen alten Bäume neigen ihr frisches Laub über die Kieswege. Eine grüne Haube. Sie tropft vom Regen, der über diese Ostertage auf das Blätterdach gefallen ist. Die Gräser, die Rispen und Dolden wachsen ihm entgegen. Und es ist ratsam, Briefe zu verschicken, ehe man vollkommen in einem nassen Moospolster des Wegs eingesogen und überwuchert ist.

Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Aber ich war da. Voll Feuer. Voll Leben. Voll Ideen. Ich habe getanzt in meinem Kopf. Es gab keine Grenzen. Ich habe mit Sätzen nur so um mich geworfen. Szenen eingefangen, undeutlichen Schemen ein Gesicht gegeben und diesen Persönlichkeiten ein abenteuerliches, herrliches, bisweilen auch entsetzliches Leben zu Füssen gelegt. Dazu umgab ich sie und ihren Tag mit einem Hauch von Zauber, so dass sie sich in unserem Kopf festsetzen und weiter zu leben beginnen. 

Mein neuer Roman erscheint gegen den 17.8.2009 im Verlag Nagel & Kimche. Er heisst: „Die hässlichste Frau der Welt“. Es ist wiederum ein historisch inspirierter Roman mit einem Bezug zur Innerschweiz. Diesmal aber geht die Reise von England nach Deutschland, Österreich bis nach Russland und wieder zurück.

Jetzt kehre auch ich zurück zu mir. In mein Leben. In meinen Park. In mein Grün. Die Zeit ist mir beim Schreiben fliegend vergangen. Ich werde siebzig. „Die hässlichste Frau der Welt“ ist mein Geburtstags-Geschenk. Ich hoffe, dass meine Freunde, die mich durch die Jahre begleitet haben, sich jetzt von mir an der Hand nehmen lassen, damit ich Euch lesend durch den grenzenlosen Raum begleiten darf, der sich in Eurem Kopf entfaltet.

Unter meinem grünen Blätterdach hier in Südwestfrankreich wünsche ich mir, Euch von Satz zu Satz zu verzaubern.

Herzliche Grüsse

Margrit Schriber