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Julia Pastrana
Charles Darwin nannte sie «eine
bemerkenswert feine Frau mit einem dicken Bart», und sie stand
jahrelang im Mittelpunkt der Debatten darüber, ob Gott bei
seiner Schöpfung ein Fehler unterlaufen sei: Julia Pastrana,
«die größte Attraktion aller Zeiten» und «die hässlichste Frau
der Welt», wie ihr Impresario und späterer Ehemann Theodore Lent
sie auf den Plakaten zu seiner Sideshow bewarb. Der findige
Schausteller engagierte dazu ein junges Mädchen aus der
Innerschweiz, das im Hafen von Southampton das Schiff nach
Amerika verpasste. Als Rosie la Belle soll sie mit einer
erotischen Tanznummer das wohlige Entsetzen des Publikums beim
Auftritt der Affenfrau verstärken. Rosie liebt das Variété, aber
sie empfindet auch tiefes Mitleid mit dieser Missgestalt, deren
Dienerin und Vertraute sie auf ihrer Tournee durch Europa wird.
Ein Roman über das Schicksal eines verkannten Wesens und über
die Licht- und Schattenseiten menschlicher Neugier.
Die hässlichste
Frau der Welt |
Inhalt:
Mitte des neunzehnten Jahrhunderts tingeln zwei junge Frauen
durch Europa. Die eine ist als „die Affenfrau“ der Star
einer Freakshow, die andere ist eine junge Tänzerin, deren
Schönheit dazu dient, die Abnormität des Stars noch zu
steigern.
Stilsicher und einfühlsam erzählt Margrit
Schriber von Hässlichkeit und Schönheit, von einer berührenden
Freundschaft, aber auch von der Gewalttätigkeit von
Sensationslust und wissenschaftlichem Forschungseifer |
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Roman. 192
Seiten. Gebunden.
Nagel & Kimche Verlag Zürich
Euro 17,90 [D] / 32,90 CHF / Euro 18,40 [A] |
Vorstellung in den Hanser Verlagen |
Die Hässlichte Frau der Welt
auf
LovelyBook
Margrit Schriber im
"Lesekreis"
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Rezensionen des
Romans
Zusammenfassung der Pressestimmen >
Daniel Annen im Bote der Urschweiz >
Urs Bugmann in der NLZ >
Adelheid Aregger im Zofinger Tagblatt >
Buchexpertin Tanja Kummer auf DRS 3 >
Beatrice Eichmann-Leutenegger in der NZZ >
3SAT zur hässlichsten Frau der Welt >
Johanna Lier in der WOZ vom 01.10.2009>
Willi Wottreng in der NZZ am Sonntag,
Bücher am Sonntag >
Iris Pulver in der Zürichsee Zeitung vom
24.10.2009 >
"La femme la plus laide du monde" Delphine
Piquet für das Goethe Institut in Bodeaux >
Julia Pastrana in der WIKIPEDIA > |

(Foto Yvonne Böhler)
(Foto Yvonne Böhler)









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